Lotto-Cup 2014

Meldeschluss: 21. Mai 2014

 

Liebe Handballfreunde!

Zum 23. Mal findet am 23./24. August 2014 der LOTTO-Cup der Handballdamen in Ludwigsburg statt. Eines der besten deutschen Turniere für Frauenmannschaften auf Top-Niveau. Der Veranstalter SV Oßweil freut sich auf Spitzenmannschaften aus mehreren Ländern und viele Handballfans.

Auf www.sv-ossweil.de/lotto-cup.html und im Facebook unter Lotto-Cup 2014 werden aktuelle Informationen rund um den LOTTO-Cup 2014 gegeben. Die Seiten sind noch im Aufbau, werden aber Schtitt für Schritt erweitert.

Herzlich willkommen beim LOTTO-Cup 2014!

 

NEWS

GÖppingen holt den LOTTO-Cup

Frisch Auf Göppingen hat den LOTTO-Cup der Handballfrauen gewonnen. Das Endspiel des international erstklassig besetzten Turniers in Ludwigsburg erreichten mit Göppingen und Nellingen zwei schwäbische Bundesligisten. Das Finale dominierte Frisch Auf klar, siegte 19:9. Gemeinsam auf Platz 3 des LOTTO-Cup landeten die Zweitligisten Neckarsulmer SU und HSG Bensheim-Auerbach. Bestes ausländisches Team war der holländische Vizemeister VOC Amsterdam als Sechster.

25.08.2014 - Nach zwei intensiven Turniertagen jubelte am Ende die Mannschaft mit dem kleinsten Kader. Da Frisch Auf-Trainer Knezevic auf seinen angeschlagenen holländischen Neuzugang Anouk van de Wiel verzichten musste, hatte er nur drei Auswechselspieler zu Verfügung. Das machten die Grün-Weißen durch ihre enorme physische Präsenz mehr als wett. Gegen die Dynamik der österreichischen Torjägerin Beate Scheffknecht und die alle Gegenspielerinnen überragende Kreisläuferin Annika Leppert waren die Gegner machtlos.

Beste Göppingerin im Endspiel war aber Wirbelwind Marlene Windisch, der beim 19:9 gegen Nellingen gleich sechs Treffer glückten. Platz 3 teilten sich die im Halbfinale ausgeschiedenen Zweitligisten Neckarsulmer SU und HSG Bensheim-Auerbach. Neckarsulm schien stark genug, Göppingen im Endspiel Paroli zu bieten. Doch auf dem Weg dorthin patzten die Unterländerinnen, verloren im Halbfinale überraschend gegen Nellingen.

Amsterdam bestes ausländisches Team
Seit 1991 gibt es den LOTTO-Cup und noch nie gewann ein ausländisches Team. Mit dem holländischen Vizemeister VOC Amsterdam sowie dem Schweizer Meister und Pokalsieger LK Zug erreichten bei der 23. Auflage zwei Europacup-Teilnehmer die Runde der letzten Acht,  verpassten aber den Sprung ins Halbfinale. Amsterdam war als Sechser immerhin bestes ausländisches Team unter den 19 am Turnier teilnehmenden Mannschaften aus vier Ländern.

Die zusammen mit Göppingen als Turnierfavorit gehandelten Trier „Miezen“ kamen beim LOTTO-Cup nicht richtig ins Rollen. Der Erstligist erreichte nach einer Vorrundenniederlage gegen Neckarsulm die Zwischenrunde nur als Gruppenzweiter weiter, verlor danach gegen Amsterdam und verspielte so alle Halbfinalchancen. Zweitliga-Aufsteiger SG H2Ku Herrenberg hatte einen rabenschwarzen ersten Turniertag, gewann nur eines von vier Vorrundenspielen. Am Sonntag entschädigten die Gunzenhauser-Schützlinge dann ihre Fans. In der B-Runde, bei der die Plätze 9 bis 16 ausgespielt wurden,  gewann H2Ku die ersten drei Spiele. Im B-Finale hatte dann Drittligist Nürtingen mehr Wurfglück als Herrenberg.

Ein Sieg für Großbottwar
Der Lokalmatador TV Großbottwar trat mit einer ganz jungen Truppe an. In der Vorrunde zeigten die „Störche“ unter anderem gegen den Drittliga-Rivalen TSG Ketsch (12:13) und den Zweitligisten TV Nellingen (8:12) gute Leistungen, die aber nicht zu Siegen reichten. In der C-Runde um die Plätze 17 bis 19 durfte dann auch der TVG jubeln. Nach einem 17:11-Sieg Sieg gegen den West-Drittligisten TSG Ober-Eschbach und einer 12:17-Niederlage gegen ATH Achenheim Truchtersheim (Frankreich) belegte der TVG Platz 18.

 

Endstand des 23. LOTTO-Cup in Ludwigsburg:
1. FA Göppingen
2. TV Nellingen
3. HSG Bensheim-Auerbach + Neckarsulmer SU
5.Sachsen Zwickau
6. VOC Amsterdam
7. DJK MJC Trier
8. LK Zug
9. TG Nürtingen
10. SG H2Ku Herrenberg
11. ESV Regensburg + TSG Ketsch
13. 1. FC Köln + Haspo Bayreuth
15. HCD Gröbenzell + TV Uster
17. ATH Achenheim Truchtersheim
18. TV Großbottwar
19. TSG Ober-Eschbach

24.08.2014 - Toller Auftakt beim LOTTO-Cup in Ludwigsburg / Endrunde und B-Runde am Sonntag

Zug, Amsterdam und sechs Bundesligisten in der Endrunde

Tollen Handball brachte der erste Tag des LOTTO-Cups der Handballdamen in Ludwigsburg. Den besten Eindruck in den Vorrundenspielen hinterließen Frisch Auf Göppingen und die HSG Bensheim-Auerbach. Neben diesen beiden Teams qualifizierten sich der holländische Vizemeister VOC Amsterdam, der Schweizer Meister und Pokalsieger LK Zug, sowie die Trierer „Miezen“, TV Nellingen, Neckarsulmer SU und  BSV Sachsen Zwickau aus den deutschen Bundesligen für die Runde der letzten Acht am Sonntag.

Die von einer lautstarken Fangemeinde angefeuerten Göppinger sowie die Zweitligisten Neckarsulm und Bensheim zogen ohne Verlustpunkt in die Endrunde ein, haben daher die besten Chancen aufs Halbfinale. Erstligist Trier musste sich Neckarsulm 10:16 geschlagen geben, nimmt so zwei „Miese“ mit in die Endrunde.  Großes Glück hatte Zwickau. Nach einer 10:15-Auftaktpleite gegen Drittligist Gröbenzell und einem 12:17 gegen Göppingen kamen die Sächsinnen bei 2:4 Zählern wegen des besseren Torverhältnisses im Direktvergleich mit den punktgleichen Teams des 1. FC Köln und HCD Gröbenzell gerade noch weiter.

Mit Zug und Amsterdam haben auch zwei ausländische Teams noch Chancen auf die Endspielteilnahme. Allerdings weisen beide Mannschaften bereits zwei Minuspunkte auf, dürfen sich also am Sonntag keine Ausrutscher mehr erlauben.

Die besten Aussichten auf den Gewinn der B-Runde haben die Drittligisten TSG Ketsch, HCD Gröbenzell, ESV Regensburg und TG Nürtingen, die alle mit 2:0 Punkten in die Spiele um Platz 9 – 16 starten. Die drei letzten Plätze des LOTTO-Cup (17-19) machen der TV Großbottwar, die TSG Ober-Eschbach und die Französinnen des ATH Achenheim Truchtersheim unter sich aus.

Turnierbeginn ist am Sonntag um 10 Uhr, das Finale wird um 15:50 Uhr angepfiffen. Gespielt wird in den Sporthallen an der Alleenstar0ße und der Innenstadt-Sporthalle in Ludwigsburg.

16.08.2014 - SV Ludwigsburg-Oßweil präsentiert am 23./23. August Frauenhandball der Spitzenklasse / 19 Teams aus vier Ländern am Start

Sieben Bundesligisten beim LOTTO-Cup

Treffpunkt Ludwigsburg! Das gilt alljährlich für viele der besten Frauenhandballmannschaften des Landes. Anlass ist der LOTTO-Cup des SV Oßweil, eines der herausragenden Turniere in Deutschland. Am 23./24. August kämpfen wieder 19 Teams aus vier Ländern um die begehrte Trophäe. Darunter sieben Bundesligisten, zwei Europacup-Teilnehmer und viele weitere Spitzenmannschaften.

Immerhin ein Viertel aller 28 deutschen Frauenhandball-Bundesligisten mischt beim Turnier um den LOTTO-Cup mit. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von den Erstligisten Frisch Auf Göppingen und DJK MJC Trier. Die Trieren Miezen sind bei der 23. Auflage der Veranstaltung erstmals dabei, Göppingen konnte den LOTTO-Cup 2012 schon einmal gewinnen. „Ein Klasse-Turnier“, befand damals Frisch Auf-Trainer Aleksandar Knezevic, der nach seinem Interimsjob bei den Göppinger Männern jetzt wieder zu den Frauen zurückgekehrt ist.

Besonders motiviert im Frisch Auf-Team dürfte Ania Rösler sein. Die aus Bietigheim unter den Hohenstaufen gewechselte 57-fache Nationalspielerin will zum zweiten Mal LOTTO-Cup-Siegerin werden. Zuletzt gelang ihr das 2002, damals noch im Trikot des Rekordgewinners TuS Metzingen (5 Siege).

Duell der Top-Torjägerinnen
Mit Göppingen und Trier kommen auch zwei der drei erfolgreichsten Torwerferinnen der zurückliegenden Bundesligasaison zum LOTTO-Cup. Die für Göppingen spielende österreichische Nationalspielerin Beate Scheffknecht belegte mit 137 Toren Platz drei der Torjägerliste. Noch öfter traf Katrin Schneider. Die Mieze beförderte das Leder 151 Mal ins Gehäuse, war damit zweibeste Schützin im Oberhaus.

Fünftes Finale für „Franzi“?
Franziska Garcia-Almendaris könnte eine Bestleistung aufstellen. Die 31-jährige Trierer Kreisläuferin will als erste Spielerin zum fünften Mal ins Finale des Ludwigsburger Turniers einziehen. Von 2003 bis 2006 erreichte „Franzi“ mit der TSG Ketsch jeweils das Endspiel (zwei Siege). Jetzt soll mit den Miezen, dem Deutschen Meister von 2004, der fünfte Streich glücken.

 

Aufstiegskandidaten aus der 2. Liga
Mit Bensheim-Auerbach, Neckarsulm, Zwickau, Nellingen und Herrenberg sind fünf Zweitbundesligisten beim LOTTO-Cup dabei. Drei davon gelten in der Saison 2014/15 als Aufstiegskandidaten.  Die gerade aus der 1. Liga abgestiegene HSG Bensheim-Auerbach will mit einem neuformierten Team gleich wieder den Lift nach oben betreten. Bekanntester Neuzugang der „Flames“ ist Ramona Grausenburger. Die österreichische Nationalspielerin hat an den LOTTO-Cup beste Erinnerungen. Mit der HSG Bad Wildungen gewann die Linkshänderin 2013 das Turnier, kehrt jetzt als Titelverteidigerin zurück.

Gut verstärkt präsentiert sich die Neckarsulmer Sport-Union, die mit Junioren-Nationalspielerin Louisa Wolf aus Nellingen und der litauischen Nationalspielerin Alina Vojtiskova (Göppingen) im Rückraum zulegte.

Das große Saisonziel des BSV Sachsen Zwickau ist der Sprung in die 1. Liga. Der neue Trainer Jiri Tancos hat dafür ein erfahrenes Team zusammengestellt, aus dem die Tschechinnen Edita Vankova, Hana Martinkova, Petra Starcek, die litauische Internationale  Daiva Aleksandraviciute und Torjägerin Jenny Choinowski herausragen.

Einen sicheren Platz im Mittelfeld der 2. Liga strebt der TV Nellingen an. Die vom früheren Bundesligaspieler Pascal Morgant trainierten „Hornets“ haben in der Vorbereitung unter anderem Erstligist Göppingen besiegt und wollen auch beim LOTTO-Cup überraschen.

Die SG H2Ku Herrenberg ist seit vielen Jahren Stammgast beim Turnier, nimmt nach dem Aufstieg aber erstmals als Zweitligist teil. Mit guten Turnier-Leistungen will sich das Team von Hagen Gunzenhauser bei den Liga-Rivalen Respekt verschaffen.

VOC Amsterdam will den Bann brechen
Noch nie hat ein ausländisches Team den LOTTO-Cup gewonnen. Das will VOC Amsterdam ändern. Patrick Kersten, der neue Trainer des mit zahlreichen Nationalspielerinnen gespickten holländischen Vizemeisters, hat drei große Ziele: Sieg beim LOTTO-Cup, Weiterkommen im EHF-Cup gegen den BSV Buxtehude, Meistertitel in den Niederlanden!

Nicht nur Meister, sondern erstmals auch Pokalsieger wurden die Damen des LK Zug in der Schweiz. In Ludwigsburg wird das Team um eidgenössische Top-Scorerin Sibylle Scherer einen Vorgeschmack auf die internationalen Duelle im Europacup erhalten. Für internationales Flair sorgen neben Amsterdam und Zug auch der TV Uster aus der Schweiz und die Französinnen von ATH Achenheim-Truchtersheim, die aber beide nur Außenseiterchancen haben.       

Das Teilnehmerfeld komplettieren acht Drittligisten: Neben Haspo Bayreuth aus der 3. Liga Ost und den West-Vertretern 1. FC Köln und TSG Ober-Eschbach mischen gleich fünf Süd-Teams beim LOTTO-Cup mit. Die TSG Ketsch will wie im Vorjahr einige Favoriten ärgern und in die Finalrunde einziehen. Darauf hoffen auch die TG Nürtingen, der ESV Regensburg, HCD Gröbenzell und Lokalmatador TV Großbottwar.

Modus, Hallen und Spielzeiten
Die Vorrunde des LOTTO-Cup geht am Samstag über die Bühne. Gespielt wird in vier Gruppen. Aus jeder erreichen die beiden besten Teams die Endrunde am Sonntag. Die nicht für die Endrunde qualifizierten Mannschaften spielen am Sonntag in einer eigenen Runde weiter, bei der ebenfalls ein Sieger ermittelt wird.

Der LOTTO-Cup des SV Oßweil wird in der Doppelsporthalle an der Alleenstraße und der Innenstadt-Sporthalle Ludwigsburg ausgetragen. Die Vorrundenspiele finden am Samstag, 23.8., von 11 bis 19 Uhr statt, die Endrunde und B-Runde am Sonntag, 24.8., ab 10 Uhr. Das Finale um den 23. LOTTO-Cup wird um 15.50 Uhr angepfiffen.

Gruppe A:
LK Zug (Schweizer Meister & Pokalsieger), TV Nellingen (2. Bundesliga), SG H2Ku Herrenberg (2. Bundesliga), TV Großbottwar (3. Liga Süd), TSG Ketsch (3. Liga Süd)
Publikumsliebling dieser Gruppe wird sicher der TV Großbottwar. Die beiden Tickets für die Finalrunde werden aber die anderen vier Teams unter sich ausmachen. Zug muss Ketsch und einen der beiden Zweitligisten „knacken“, um erstmals in die Endrunde einzuziehen.  

Gruppe B:
Frisch Auf Göppingen (1. Bundesliga), BSV Sachsen Zwickau (2. Bundesliga), 1. FC Köln (3. Liga West), HCD Gröbenzell (3. Liga Süd)
Platz eins und zwei scheinen für Göppingen und Zwickau reserviert. Aber Gröbenzell hat schon im Vorjahr beim LOTTO-Cup Bundesligisten stolpern lassen und Köln zählt in der 3. Liga West zu den Top-Teams. Überraschung durch die „Geißböcke“?

Gruppe C:
VOC Amsterdam (Vizemeister Niederlande), HSG Bensheim-Auerbach (2. Bundesliga), TSG Ober-Eschbach (3. Liga West), TV Uster (CH), ESV Regensburg (3. Liga Süd)
Mit Amsterdam und Bensheim-Auerbach treffen zwei Turnierfavoriten früh aufeinander. Von Ausrutschern der beiden Mannschaften könnte am ehesten Ober-Eschbach profitieren, das die Rückkehr in die 2. Liga zum Ziel hat. Uster und Regensburg sind Außenseiter.

Gruppe D:
DJK MJC Trier (1. Bundesliga), Neckarsulmer SU (2. Bundesliga), ATH Achenheim Truchtersheim (F), Haspo Bayreuth (3. Liga Ost), TG Nürtingen (3. Liga Süd)
Nürtingen hat einige ehemalige Bundesligaspielerinnen im Kader. Das Team um „Vreni“ Breidert, die deutschlandweit zweibeste Drittliga-Torjägerin (212 Treffer), will Trier und Neckarsulm überraschen. Für Achenheim-Truchtersheim und Drittliga-Neuling Bayreuth scheint in dieser Gruppe maximal Platz drei möglich.

Endspielsieg der HSG Bad Wildungen gegen Mainz / Schwäbisches Duo teilt sich Platz drei

 

„Vipers“ schnappen sich den LOTTO-Cup

Besser hätte der LOTTO-Cup 2013 nicht abgeschlossen werden können: Mit einem sehenswerten Kempa-Tor machte Ramona Grausenburger den 17:11-Endspielsieg der HSG Bad Wildungen gegen den Zweitliga-Rivalen Mainz 05 perfekt. Damit gewannen die „Vipers“ aus Nordhessen erstmals die begehrte Trophäe. Platz drei teilten sich die schwäbischen Zweitligisten TV Nellingen und Neckarsulmer SU. Insgesamt waren 20 Mannschaften aus fünf Ländern beim Frauenhandballturnier des SV Oßweil in Ludwigsburg auf Torjagd gegangen.

Nach dem beeindruckenden Auftritt beim LOTTO-Cup ist klar, weshalb die Experten den „Vipers“ die Favoritenrolle in der 2. Bundesliga zuschieben. Angeführt von der aus Dänemark geholten Spielmacherin Sarah van Gulik, den Rückraumwerferinnen Laura Vasilescu (Rumänien) und Petra Nagy (Ungarn) sowie der überragenden Kreisläuferin Tessa Cocx (Niederlande) kann Bad Wildungen mit nahezu allen deutschen Top-Teams konkurrieren. Das musste im Endspiel des LOTTO-Cups auch Mainz 05 anerkennen. „Gegen einen solch starken Gegner kann man verlieren“, meinte 05-Trainerin Karin Euler, die mit der Leistung ihrer Damen hoch zufrieden war. Einen sehr guten Eindruck hinterließen bei dem zweitägigen Handball-Marathon mit insgesamt 67 Spielen in drei Hallen und 2239 Toren auch der TV Nellingen und die Neckarsulmer SU. Die beiden Zweitligisten hatten sich ins Halbfinale vorgekämpft. Nellingen  unterlag Bad Wildungen dort deutlich 17:11, Neckarsulm den Mainzern nur knapp mit 13:12.

Fünf Zweitligisten unter den letzten Acht

Die Vormachtstellung Bad Wildungens hatte sich bereits in der Vorrunde am Samstag abgezeichnet. Souverän erreichte die HSG als Gruppensieger die Finalrunde. Das glückte auch den Zweitliga-Konkurrenten Sachsen Zwickau, Neckarsulmer SU und Mainz 05. Als Gruppenzweiter schaffte Nellingen den Sprung unter die letzten Acht. Überraschend schieden mit dem HC Rödertal und der TSG Ober-Eschbach zwei hoch gehandelte Zweitligisten aus. Dafür zogen mit den Holländerinnen von HV D.O.S. aus Emmen, den Österreicherinnen von Union Korneuburg und dem Drittligisten TSG Ketsch drei Überraschungsteams in die sonntägliche Finalrunde ein.

Dort ging es enorm eng zu. In der Gruppe 1 wiesen am Ende drei Klubs 4:2 Punkte auf. Die direkten Vergleiche gaben den Ausschlag. Neckarsulm und Nellingen qualifizierten sich fürs Halbfinale, Zwickau blieb nur das Spiel um Platz fünf. In der Gruppe 2 gewann Bad Wildungen alle Spiele, wenn auch nur knapp. Zweiter wurde Mainz vor Ketsch.

Ausländischer LOTTO-Cup-Sieg Fehlanzeige

Zu Beginn der Finalrunde durfte noch vom ersten ausländischen Sieg nach 22 Jahren LOTTO-Cup geträumt werden. Die Hoffnung verflog aber schnell. Der HV D.O.S. und Korneuburg hatten gegen die starke Bundesliga-Konkurrenz nichts zu bestellen, belegten am Ende gemeinsam Platz sieben. Damit waren die Holländerinnen und Österreicherinnen die beiden besten von sieben ausländischen Mannschaften. Der Schweizer Pokalsieger Spono Nottwil zog immerhin ins Endspiel der B-Runde ein, wurde Zehnter im Gesamtklassement und ließ damit unter anderem den französischen Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim (11.) hinter sich.

Erstklassige B-Runde

Alles andere als eine B-Runde waren die Partien um die Plätze 9 bis 16. Dort lieferten die in der Vorrunde auf den Plätzen drei und vier gelandeten Mannschaften großartige Spiele ab. Welches hohe Niveau geboten wurde, mussten vor allem die Zweitligisten Rödertal und Ober-Eschbach erfahren. Beide konnten sich nicht für Halbfinale der B-Runde qualifizieren. Das erreichten Spono Nottwil, ATH Achenheim Truchtersheim und die beiden Süd-Drittligisten HCD Gröbenzell und VfL Waiblingen. Gröbenzell, eben erst in die 3. Liga aufgestiegen, war dabei die große Überraschung. Der Bayern-Meister kam immer besser ins Rollen, gewann alle Spiele und wurde starker Neunter.

In der  B-Runde vertreten war auch Lokalmatador TV Großbottwar. Die Mannschaft um Denise Geier, Deutschlands Top-Torjägerin der letzten Saison (217 Tore), hatte nach einem Vorrundensieg gegen den TV Uster die Runde um Platz 9 bis 16 erreicht. Es gab zwar keine weitere Erfolge mehr blieb, aber das verstärkte TVG-Team zeigte gute Ansätze. Insbesondere die aus Bietigheim gekommene Lena Vogt verlieh dem Spiel der „Störche“ wertvolle Impulse.

Die C-Runde war mit den Schlusslichtern der vier Vorrundengruppen besetzt: Eine kleine „Schweizer  Meisterschaft“ mit Basel, Uster und Zug sowie dem Süd-Drittligisten ESV Regensburg. Die Donaustädterinnen spielten die Rolle als „Störenfried“ perfekt, schnappten dem eidgenössischen Trio den Sieg in der C-Runde und damit Platz 18 weg.

Perfekte Organisation

Zu den Siegern gehörte auch der Veranstalter. Der SV Oßweil strich jede Menge Anerkennung ein. Das Turnier war „logistisch perfekt durchorganisiert“ meinte Bad Wildungens Teammanager Andreas G. Hendriks. Dany Weitz aus dem elsässischen Achenheim Truchtersheim staunte einfach nur: „So etwas haben wir noch nie erlebt“ und Paul van Gestel, Trainer des HV D.O.S., freute sich über das tolle Niveau und bat gleich um eine Einladung für den LOTTO-Cup 2014: „Wir wollen wieder kommen!“

Finale:
HSG Bad Wildungen – 1. FSV Mainz 05          17:11

Halbfinale:
HSG Bad Wildungen – TV Nellingen 17:11
1.FSV Mainz 05 – Neckarsulmer SU 13:12

Finale B-Runde:
HSC Gröbenzell – Spono Nottwil 18:12

Finale C-Runde:
ESV Regensburg – LK Zug 19:18

Endstand des 22. Lotto-Cup:

1. HSG Bad Wildungen

2. 1. FSV Mainz 05

3. Neckarsulmer SU und TV Nellingen

5. BSV Sachsen Zwickau

6. TSG Ketsch

7. Union Korneuburg (A) und HV D.O.S. (NL)

9. HCD Gröbenzell

10. Spono Nottwil (CH)

11. VFL Waiblingen und ATH Achenheim Truchtersheim (F)

13. HC Rödertal und SG H2Ku Herrenberg

15. TV Großbottwar und TSG Ober-Eschbach

17. ESV Regensburg

18. LK Zug (CH)

19. SG Basel Regio (CH)

20. TV Uster (CH)

 

Turniersplitter

 

Vom LOTTO-Cup zu Olympia
Nach Platz 7 beim LOTTO-Cup Gold in Sotschi? Franziska Rath, Spielmacherin der stark aufspielenden Österreicherinnen aus Korneuburg, hat gute Chancen, bei den Olympischen Winterspielen 2014 als Bobfahrerin dabei zu sein. Die österreichische Zweierbobmeisterin, ein wahres Kraftpaket, kam direkt von einem Olympia-Vorbereitungslehrgang aus Oberhof nach Ludwigsburg. Erst im November 2012 wurde ihre Eignung fürs Bobfahren entdeckt, auf Anhieb wurde sie österreichische Meisterin. „Das Turnier hat riesig Spaß gemacht“, freute sich die „Sissi“, die aber in den nächsten Monaten der olympischen Perspektive wegen eher im Eiskanal als in der Handballhalle anzutreffen sein wird.

Schiedsrichter-Hoch
Wie in vielen anderen Sportarten kämpft auch der Handball mit einem Schiedsrichtermangel. Nicht so der LOTTO-Cup. Schon Monate vor dem Turnier melden sich Referees aus den höheren Ligen beim Veranstalter SV Oßweil und ihren Einteilern mit der Bitte, beim LOTTO-Cup pfeifen zu dürfen. Erstmals musste dieses Jahr nicht nur an der Teilnahme interessierten Mannschaften, sondern auch Schiedsrichtern abgesagt werden. Zu denen, die dabei waren, zählten Wolfgang Heinz und Günter Hock. Die bis zum Erreichen der Altersgrenze zu den besten deutschen Schiri-Teams zählenden Waiblinger, waren sich einig: „Tolles Turnier, ausgezeichnetes Niveau, da macht das Pfeifen Spaß!“.

Morgant von null auf 100
Fünf Endspielteilnahmen in Serie – diese Bestleistung hätte der TV Nellingen aufstellen können. Doch nach den Turniersiegen 2009 und 2011 sowie den Finalniederlagen 2010 und 2012 blieb den „Hornets“ diesmal der Sprung ins Endspiel verwehrt. Für Pascal Morgant, Nellingens neuen Trainer, kein Beinbruch: „Bei diesem ausgezeichneten Teilnehmerfeld muss man auch mal mit Platz drei zufrieden sein. “ Nach seinem Karriereende bei FA Göppingen organisiert der frühere Oßweiler Kreisläufer erfolgreich Jugendcamps. Zweitligist Nellingen ist seine erste Station als Frauentrainer. „Vorher war ich im Frauenhandball nicht anwesend, jetzt bin ich voll drin“, staunte Morgant, „der LOTTO-Cup hat mir gezeigt, was da alles möglich ist und welche starken Leistungen nötig sind, um vorne mitmischen zu können."

Herzblut Bundesliga
Die lautstärksten unter den zahlreichen Zuschauern waren die Fans des Turniersiegers HSG Bad Wildungen. Einheitlich in schwarze T-Shirts mit der Aufschrift „Herzblut Bundesliga“ gekleidet, hatten sich rund 20 Anhänger der „Vipers“ mit Kleinbussen von Nordhessen nach Ludwigsburg aufgemacht, um ihr Team anzufeuern. Das zahlte mit einer Klasse-Leistung zurück. „Die zwei Tage waren zwar wegen der Hotelübernachtung nicht ganz billig, aber diese Fahrt hat sich voll gelohnt“, freute sich Manfred Kaiser, einer der treuesten Fans des Turniersiegers.

Schweizer Talent
Nahezu die komplette Nationalmannschaft der Schweiz war beim LOTTO-Cup am Start. Ingo Meckes, der Geschäftsführer Leistungssport des Schweizer Verbandes, nutzte die Gelegenheit  zu  vielen Gesprächen, unter anderem auch den Trainern der in Deutschland spielenden Schweizerinnen. Besonders gefallen hat ihm der Auftritt der erst 18-jährigen Rückraumspielerin Lisa Frey aus Nottwil. „Das wohl größte Talent der Schweiz“,  meinte der frühere Oßweiler Spieler, der immer wieder gerne nach Ludwigsburg kommt.

 

Pressemitteilung vom 24. August 2013

Am Sonntag fällt beim Frauenturnier in Ludwigsburg die Entscheidung / HV D.O.S. mit Chancen auf ersten ausländischen Turniersieg

 

Finalrunde des LOTTO-Cups mit fünf Zweitligisten

Überraschung beim LOTTO-Cup der Handballfrauen in Ludwigsburg: Von den sieben gestarteten Zweitligisten erreichten nur fünf die Finalrunde am Sonntag. Neben den Turnierfavoriten HSG Bad Wildungen und 1. FSV Mainz 05 kamen der stark auftrumpfende Zweitliga-Neuling Neckarsulm, Sachsen Zwickau und der TV Nellingen weiter. Die Runde der letzten Acht komplettieren der österreichische Pokalfinalist Union Korneuburg, der holländische Erstligist HV D.O.S. und Westmeister TSG Ketsch aus der 3. Liga.

Den Sprung in die Finalrunde verpassten dagegen die Zweitligisten HC Rödertal wegen des schlechteren Torverhältnisses gegenüber der  TSG Ketsch sowie die TSG Ober-Eschbach, die in der stark besetzten Vorrundengruppe A nur eines von vier Spielen gewinnen konnte. Auch der Schweizer Meister LK Zug und der eidgenössische Pokalsieger Spono Nottwil mussten ihre Hoffnungen auf den Turniersieg bereits in der Vorrunde begraben.

Mainz und Bad Wildungen unterstreichen Favoritenstellung

In der Finalrundengruppe A haben Sachsen Zwickau und die Neckarsulmer SU mit je zwei Punkten (die gegen die Gruppenzweiten erzielten Vorrundenergebnisse werden mitgenommen), die besten Chancen auf das Halbfinale. Allerdings spielte HV D.O.S. aus den Niederlande bisher stark auf und könnte genau wie der TV Nellingen (beide 0:2 Punkte) Zwickau und Neckarsulm durchaus von der Spitze verdrängen.

Die Finalrundengruppe 2 steht im Zeichen des Duells Mainz gegen Bad Wildungen (je 2:0). Es wäre überraschend, könnten Ketsch und die körperlich starken Korneuburgerinnen aus Österreich den Einzug der beiden bisher souverän auftrumpfenden Zweitligafavoriten ins Halbfinale noch verhindern.

Rödertal und Ober-Eschbach in der B-Runde

Die in der Vorrunde auf den Plätzen 3 und 4 gelandeten Teams spielen am Sonntag in der B-Runde um die Ränge 9 bis 16. In der Gruppe 1 haben dabei alle vier Teams 1:1 Punkte: Ober-Eschbach, Nottwil sowie die beiden Drittligisten Herrenberg und Gröbenzell. In der Gruppe 2 scheinen Zweitligist Rödertal und Drittligist Waiblingen (je 2:0) die besten Karten zu haben. Vielleicht kann aber der französische Zweitligist Achenheim Truchtersheim (0:2) noch einen Halbfinalplatz erreichen. Großbottwar (0:2) hat dagegen kaum mehr Chancen.

„Schweizer Meisterschaft“ in der C-Runde

Die Vorrundenfünften spielen in der C-Runde im K.o.-System um die Plätze 17 bis 20 – eine kleine „Schweizer Meisterschaft“ mit Meister Zug, Pokalfinalist Basel und dem TV Uster. Als „Störenfried“ möchte Drittligist Regensburg der lachende Vierte sein.

Endstand der Vorrunde:

Gruppe A: 1. Zwickau (7:1 Punkte), 2. HV D.O.S. (6:2), 3. TSG Ober-Eschbach  (4:4), 4. SG H2Ku Herrenberg (2:6), 5. SG Basel Regio (1:7)

Gruppe B: 1. Neckarsulmer SU (8:0), 2. TV Nellingen (6:2), 3. HCD Gröbenzell (3:5, -4 Tore), 4. Spono Nottwil (3:5, -5 Tore), 5. ESV Regensburg (0:8) 

Gruppe C: 1. FSV Mainz 05 (8:0), 2. TSG Ketsch (5:3, +15 Tore), 3. HC Rödertal (5:3, +7 Tore), 4. TV Großbottwar (2:6), 5. TV Uster (0:8)

Gruppe D: 1. HSG Bad Wildungen (8:0), 2. Union Korneuburg (5:3), 3. VfL Waiblingen 4:4), 4. ATH Achenheim Truchtersheim (3:5), 5. LK Zug (0:8):


Stand der Finalrunde vor den Sonntagsspielen:
Gruppe 1: 1. Zwickau (2:0), 2. Neckarsulm (2:0), 3. Nellingen (0:2), 4. HV D.O.S. (0:2)

Gruppe 2: 1. Mainz (2:0), 2. Bad Wildungen (2:0), 3. Korneuburg (0:2), 4. Ketsch (0:2)

 

Stand der B-Runde vor den Sonntagsspielen:
Gruppe 1: 1. Gröbenzell (1:1), 2. Nottwil (1:1), 3. Ober-Eschbach (1:1), 4. Herrenberg (1:1)

Gruppe 2: 1. Rödertal (2:0), 2. Waiblingen (2:0), 3. Achenheim Truchtersheim (0:2)m 4. Großbottwar (0:2)

Pressemitteilung vom 19. August 2013

SV Ludwigsburg-Oßweil präsentiert am 24./25. August Frauenhandball der Spitzenklasse / 20 Teams aus fünf Ländern am Start

 

Top-Besetzung beim LOTTO-Cup – Sechs Drittligisten wollen die Favoriten ärgern

Wenn es um den LOTTO-Cup geht, wird Ludwigsburg zum Treffpunkt ausgezeichneter Frauenhandballmannschaften. Über 30 hochklassige Teams wollten beim Turnier des SV Oßweil am 24./25. August mitspielen – 20 Mannschaften aus fünf Ländern erhielten das Startticket. Im bundesweit einmaligen Teilnehmerfeld stehen sage und schreibe sieben der 15 deutschen Zweit-Bundesligisten, sechs Erstligisten aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, ein Zweitligist aus Frankreich sowie sechs Drittligisten.

In den Ludwigsburger Sporthallen an der Alleenstraße und der daneben liegenden Innenstadtsporthalle werden am Wochenende unter anderem rund 50 Nationalspielerinnen aus vielen Ländern am Ball sein. Favorisiert sind die als Aufstiegsanwärter zur 1. Bundesliga gehandelten Teams der HSG Bad Wildungen und des 1. FSV Mainz 05. Konkurrenz droht diesem Duo vor allem von den fünf anderen Zweitligisten. Der TV Nellingen könnte zum fünften Mal in Folge – das wäre Rekord – das LOTTO-Cup-Finale erreichen. Bewerkstelligen soll dies Pascal Morgant, der, wie beispielsweise auch HSV-Trainer Martin Schwalb, aus der Oßweiler Jugend stammt. Morgant, langjähriger Göppinger Bundesligaspieler, ist neuer Trainer der Nellinger Handballerinnen und kehrt mit diesen in seine sportliche Heimat zurück. Die durch Petra Nagy aus Ungarn und die von den „Vulkan Ladies“ zurückgekommene Rumänin Laura Vasilescu  verstärkte HSG Bad Wildungen will nach ihrem kürzlichen Endspielsieg beim Melsunger Turnier gegen den Bundesligavierten VfL Oldenburg  auch beim LOTTO-Cup überraschen. Ähnlich stark präsentierte sich Mainz wenige Tage vor dem Turnier bei der knappen 30:31-Niederlage gegen Play off-Halbfinalist Bayer Leverkusen.

Die vier weiteren Zweitligisten  beim LOTTO-Cup sind die „Pirates“ der TSG Ober-Eschbach, der BSV Sachsen Zwickau sowie die beiden Aufsteiger HC Rödertal und Neckarsulmer SU.  Ober-Eschbach setzt auf Juliane Wittkopf, die in der letzten Saison mit 184/43 Treffern drittbeste Torjägerin der 2. Liga. Die meisten Feldtore erzielte 2012/13 Zwickaus Jenny Choinowski, die aus dem Spiel heraus 148 Mal traf. Solche Torjägerinnen besitzen die beiden Aufsteiger nicht. Aber sowohl die sächsischen „Rödertalbienen“ als auch die Schwäbinnen aus Neckarsulm verfügen über eine ganze Reihe von ehemaligen Erstligaspielerinnen, wie zum Beispiel die HCR-Spielertrainerin Egle Kalinauskaite oder NSU-Routinier Martina Fritz.

Sieben Anwärter für den ersten ausländischen Sieg
Mit dem LK Zug (Schweizer Meister), Spono Nottwil (Schweizer Pokalsieger), SG Basel Regio (Pokalfinalist Schweiz) und Union Korneuburg (Pokalfinalist Österreich) kommen Teams zum LOTTO-Cup, die 2013/14 auch im internationalen Geschäft dabei sind. Das Feld der ausländischen Gäste komplettieren TV Uster (Schweiz), HV DOS (Niederlande) und Vizeweltmeister Frankreich wird durch den Zweitligisten ATH Achenheim Truchtersheim vertreten. Noch nie ging der LOTTO-Cup ins Ausland. Kann eines der sieben Teams den Bann durchbrechen?

Sechs Drittligisten – Geheimfavorit Ketsch
Von den sechs Drittligisten dürften Ketsch und H2Ku Herrenberg die besten Chancen haben. Die Ketscher „Bären“, die sich den LOTTO-Cup schon zwei Mal krallten, gelten als Geheimfavorit. Der Meister der 3. Liga West verzichtete zwar auf den Zweitligaaufstieg, handelt aber nach dem Motto „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Jetzt wieder der Südgruppe der 3. Liga zugeordnet, will Ketsch erneut Meister werden und dann auch aufsteigen. Das streben auch die mit Ex-Nationalspielerin Katrin Schröder verstärkten Damen der SG H2Ku Herrenberg an. Die weiteren Drittligisten beim LOTTO-Cup sind der VfL Waiblingen, HCD Gröbenzell, ESV Regensburg und der als Lokalmatador besonders im Fokus stehende TV Großbottwar. 

Modus, Hallen und Spielzeiten
Die Vorrunde des LOTTO-Cup geht am Samstag über die Bühne. Gespielt wird in vier Gruppen zu je fünf Teams, von denen die beiden besten die Endrunde am Sonntag erreichen. Die nicht für die Endrunde qualifizierten Mannschaften spielen am Sonntag in einer eigenen Runde weiter, bei der ebenfalls ein Sieger ermittelt wird.

Der LOTTO-Cup des SV Oßweil wird in der Doppelsporthalle an der Alleenstraße und der Innenstadtsporthalle Ludwigsburg ausgetragen. Die Vorrundenspiele findet am Samstag, 24.8., von 11 bis 19 Uhr statt, die Endrunde und B-Runde am Sonntag, 25.8., ab 10 Uhr. Das Finale um den 22. LOTTO-Cup wird um 15.50 Uhr angepfiffen.

Gruppe A:
SG Basel Regio (CH), HV DOS (NL), TSG Ober-Eschbach (2. BL), BSV Sachsen Zwickau (2. BL), SG H2Ku Herrenberg (3. Liga Süd)
In der Gruppe A gibt es keinen erklärten Favoriten. Die Holländerinnen vom HV DOS haben eine ganze Reihe von Junioren-Nationalspielerinnen in ihren Reihen und wollen den Zweitligisten Ober-Eschbach und Zwickau Paroli bieten. Die Ober-Eschbacher „Pirates“ haben sich verstärkt und mit Petra Diener (Schweiz), Yevhenija Knoroz (Ukraine) und Emilia Rogucka (Polen)  drei ehemalige Bundesligaspielerinnen verpflichtet. Zwickau geht mit einer neuformierten Mannschaft in die Saison und Trainer Norman Rentsch setzt darauf, dass sein Kader beim LOTTO-Cup die Finalrunde erreicht. „Hecht im Karpfenteich“ ist in der Gruppe A Herrenberg. Nach starken Auftritten in den bisherigen  Vorbereitungsspielen könnten die „Kuties“ in der Gruppe A überraschen. Das will auch Basel. Das Regio-Team trotzte beim Allensbacher Turnier am Wochenende vor dem LOTTO-Cup Bundesligist FA Göppingen ein Remis ab.

Gruppe B:
Spono Nottwil (CH), Neckarsulmer SU (2. BL), TV Nellingen „Hornets“ (2. BL), ESV Regensburg (3. Liga Süd), HCD Gröbenzell (3. Liga Süd)
Zwei Ereignisse freuten die Spono-Fans in den letzten Monaten besonders: Der Schweizer Pokalsieg und die Rückkehr von Andrea Willimann aus Koblenz/Weibern. Nachdem Nottwil am letzten Wochenende beim Allensbacher Turnier nur Erstligist Bensheim-Auerbach unterlag, soll es jetzt auch beim LOTTO-Cup gute Ergebnisse geben. Mit dem bereits dreimaligen Turniersieger Nellingen und dem ambitionierten Zweitligaaufsteiger Neckarsulmer  warten aber starke Gegner. Pikant das Duell der beiden bayerischen Drittligisten Gröbenzell und Regensburg. Aline Fischer und Vera Balk, die von Regensburg zu Fischers Heimatverein Gröbenzell wechselten, feiern ein Wiedersehen mit ihrem bisherigen Team.

Gruppe C:
TV Uster (CH), 1. FSV Mainz 05 (2. BL), „Rödertalbienen“ HC Rödertal (2. BL), TSG Ketsch (3. Liga Süd), TV Großbottwar (3. Liga Süd)
In der Gruppe absoluter Außenseiter und doch gleich aus zwei Gründen im Blickpunkt: Der TV Großbottwar ist der Lokalmatador des LOTTO-Cups und hat mit Denise Geier die erfolgreichste Werferin der drei höchsten deutschen Ligen in der letzten Saison in seinen Reihen!  217 Treffer erzielte die beim LOTTO-Cup-Veranstalter SV Oßweil groß gewordene TVG-Spielerin für den TVG. Klar, dass die 23-Jährige bei vielen Bundesligisten auf der Wunschliste stand. Sie blieb aber in Großbottwar und geht beim LOTTO-Cup auf Torjagd. Den Gruppensieg dürften aber die vier anderen Teams unter sich ausmachen. Dabei müssen Rödertal und Uster aufpassen, dass nicht Ketsch und Mainz vorneweg marschieren. Denn „Bären“ und „Dynamites“  wissen, wie der LOTTO-Cup zu gewinnen ist. Ketsch tat dies schon zweimal und einige der damaligen Turniersieger, vorneweg Trainerin Karin Euler, wollen jetzt in die 1. Liga aufsteigen.

Gruppe D:
Union Korneuburg (A), LK Zug (CH), ATH Achenheim Truchtersheim (F), HSG Bad Wildungen „Vipers“, VfL Waiblingen
Bunt gemischt ist die Gruppe D. Der Schweizer Meister LK Zug will, angeführt von Sibylle Scherer, der drittbesten Werferin und dem „Rookie des Jahres“ in der Schweizer Premium League, endlich einmal in die Finalrunde des LOTTO-Cup einziehen. Die drittbeste Werferin der letzten Meisterschaftssaison haben auch die erstmals mitspielenden Österreicherinnen von Union Korneuburg mit Franziska Rath in ihren Reihen. Die ist auch im Eiskanal erfolgreich. Als österreichische Meisterin im Zweierbob hat Franziska Rath gute Chancen auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Trumpf-Ass der Elsässerinnen  aus Achenheim Truchtersheim ist Frederike Forgues eine der besten französischen Torhüterinnen. Ob das reicht, um die „Vipers“ zu stoppen? Bad Wildungen hat einen klaren Plan: Erst Sieg beim LOTTO-Cup, danach Aufstieg in die 1. Bundesliga. Mehr als das „fünfte Rad am Wagen“ will in dieser Gruppe der VfL Waiblingen sein. Der Dritte der der 3. Liga Süd hat sich mit der Erstligaspielerin Lana Holder  aus Bietigheim verstärkt.

Infos zum LOTTO-Cup:
www.sv-lb-ossweil.de

LOTTO-Cup-Teilnehmerfeld steht
Das Teilnehmerfeld des LOTTO-Cup 2013 ist komplett. Da mehr als die maximal 20 möglichen Teams beim LOTTO-Cup mitspielen wollten, musste leider einigen Drittligisten abgesagt werden. Um den LOTTO-Cup 2013 kämpfen am 24./25. August sieben Mannschaften aus der 2. Bundesliga, acht hochklassige Klubs aus dem benachbarten Ausland, vier Vereine aus der 3. Liga Süd und ein Team aus der 3. Liga West.

Teilnehmende Vereine:
ATH Achenheim-Truchtersheim (D2F, Frankreich)
„Vipers“ Bad Wildungen (2. Bundesliga)
SG Basel Regio (Swiss Premium League, Schweizer Pokalfinalist)
HV DOS (Ehrendivision Niederlande)
Initia Hasselt (1. Liga Belgien)
SG H2Ku Herrenberg (3. Liga Süd)
TSG Ketsch (3. Liga Süd)
Union Korneuburg (Woman Handball Austria, Pokalfinalist Österreich)
1.°FSV Mainz 05 (2. Bundesliga)
SG Mainz-Bretzenheim (3. Liga West)
Neckarsulmer SU (2. Bundesliga)
TV Nellingen „Hornets“ (2. Bundesliga)
Spono Nottwil (Swiss Premium League)
TG Nürtingen (3. Liga Süd)
TSG Ober-Eschbach (2. Bundesliga)
ESV 1927 Regensburg (3. Liga Süd)
HC Rödertal „Rödertalbienen“ (2. Bundesliga)
TV Uster (Swiss Premium League)
LK Zug (Swiss Premium League, Schweizer Meister)
BSV Sachsen Zwickau (2. Bundesliga)

Meistertitel FÜr LK Zug
Glückwunsch von Ludwigsburg nach Zug: Der LK Zug wurde zum zweiten Mal nach 2010 Schweizer Meister. In der Finalrunde machte der LKZ kurzen Prozess mit dem LC Brühl St. Gallen. Zug gewann auch das dritte Spiel – 34:27 vor eigenem Publikum – und sorgte so dafür, dass die vierte und fünfte Partie nicht mehr gespielt werden müssen.  Den nächsten Titel hat die Mannschaft von Trainer Damian Gwerder und Manager Peter Stutz bereits im Blick: Beim LOTTO-Cup will der LKZ am 24./25. August  für den ersten Sieg einer ausländischen Mannschaft sorgen. Bis dahin wird zunächst aber erst einmal kräftig gefeiert.

SG BBM Zweitliga-Meister
Gratulation an die SG BBM Bietigheim. Nach dem schon länger feststehenden Aufstieg in die 1. Bundesliga sicherte sich die Mannschaft um Nationalspielerin Ania Rösler jetzt auch den Meistertitel der 2. BL. Am drittletzten Spieltag besiegten die Enzstädterinnen die Berliner Füchse mit 24:23 und sind bei fünf Punkten Vorsprung vor den letzten beiden Spielen nicht mehr einzuholen. Vor eigenem Publikum machte es das BBM-Team mehr als spannend. Fast die ganze Spielzeit über lag Bietigheim hinten. Kira Eickhoff sorgte in der 58. Minute dann mit dem 23:22 für die Führung und der Linkshänderin glückte nach Berlins 23:23-Ausgleich in der letzten Minute auch das Siegtor zum 24:23. Jetzt folgen noch zwei Spiele gegen Nord-Harrislee (4.5.) und in Ober-Eschbach (11.5.), dann dürfte der Sponsor  den Meister und Aufsteiger traditionell zu einer Auslandsreise einladen und im August will Bietigheim dann den LOTTO-Cup gewinnen.

Ketsch verzichtet auf 2. Bundesliga
Das liebe Geld! Die Ketscher Bären haben nicht genug davon, um in der 2. Liga spielen zu können. Deshalb verzichtete der Meister der 3. Liga West schweren Herzens auf den Aufstieg. Was die 2. Liga nicht zu bieten hat, wird beim LOTTO-Cup zu sehen sein: Die Ketscher „Bären“ gehören seit Jahren zum Stammpersonal, feierten zu Erstligazeiten auch zwei LOTTO-Cup-Siege und sind natürlich auch am 24./25. August wieder dabei.

Zug auf Meisterkurs
Der LK Zug, Stammgast beim LOTTO-Cup und auch 2013 wieder in Ludwigsburg am Start, ist nur noch einen kleinen Schritt vom Schweizer Meistertitel entfernt. In der „Best of 5“-Serie führt Zug nach zwei von maximal fünf Endspielen gegen den Schweizer Abonnementsmeister LC Brühl St. Gallen mit 2:0-Siegen. Zug gewann nach dem 39:19-Heimsieg auch in St. Gallen 32:24. Gewinnt Zug auch das dritte Duell am Samstag, 27. April, kann sich das Team zum zweiten Mal nach 2010 als Schweizer Meister feiern lassen.

Vipers-Premiere beim LOTTO-Cup
Eine neue Mannschaft beim LOTTO-Cup: Die Bad Wildungen Vipers werden im August beim Turnier in Ludwigsburg mitspielen. Das LOTTO-Cup-Team freut sich auf die erstmalige Teilnahme des Bundesligisten aus Nordhessen.

Korneuburg mit starkem Finale
Eine tolle Leistung zeigte Union Korneuburg im österreichischen Pokalendspiel. Gegen das Staraufgebot der übermächtigen Hypo-Mannschaft (8-facher Champions League-Sieger) hielt Union bis zum 14:16 in der 2. Halbzeit die Partie offen. Im Endspurt war gegen Hypo, den österreichischen Abonnementsmeister, aber kein Kraut mehr gewachsen. Hypo bejubelte einen 36:22-Sieg, Korneuburg eine tolle Leistung. Vielleicht klappt es mit Korneuburgs Pokalsieg im August beim LOTTO-Cup: Der österreichische Cupfinalist wird erstmals beim LOTTO-Cup in Ludwigsburg mitspielen.

Spono holt den Cup!
Herzlichen Glückwunsch an Spono Nottwil. Im Duell zweier LOTTO-Cup-Teilnehmer bezwang das Team aus dem Kanton Luzern den Überraschungsfinalist Basel Regio nach einem ungemein spannenden Endspiel um den Schweizer Pokal mit 23:21. Damit ging der Pokalsieg zum dritten Mal nach Nottwil an den Sempachersee. Glückwunsch auch an Basel, das mit seiner ersten Finalteilnehme die Überraschung des eidgenössischen „Final4“ war.

Finale Basel Regio – Spono Nottwil
Dieses Endspiel könnte es auch beim LOTTO-Cup geben: SG Basel Regio  gegen Spono Nottwil. Im „Final4“ des Schweizer Pokals gab es in beiden Halbfinalspielen Überraschungen. www.handball.ch meldete den „Aufstand der Außenseiter“. Zunächst warf die SG Basel Regio den Rekordmeister LC Brühl St. Gallen aus dem Rennen (30:28), dann gewann Nottwil gegen Zug mit 25:24. Damit steht fest, dass der Schweizer Pokalsieger am LOTTO-Cup teilnehmen wird. Die beiden Finalisten Basel und Nottwil sind in Ludwigsburg dabei, genau wie der im Endspiel um die Schweizer Meisterschaft stehende LK Zug. Ausländische Teams im Finale des LOTTO-Cup gab es übrigens bei den bisherigen 21 Turnieren erst drei Mal – ausländische Siege (leider) noch nie.

GlÜckwunsch SG BBM!
Die Damen der SG BBM Bietigheim haben den Sprung in die 1. Bundesliga geschafft. Herzlichen Glückwunsch an das Trainer-Duo Dago Leukefeld und Barbara Smajevic.  Nach dem 29:25-Auswärtssieg beim Verfolger Bensheim stehen die Bietigheimerinnen als Aufsteiger fest. Beim LOTTO-Cup werden die SG BBM-Damen wieder als Lokalmatador ins Rennen gehen und ihren zweiten Turniersieg nach 2010 anstreben.

Riesen-Interesse für den LOTTO-Cup
Das gab es noch nie: Eine Woche nach dem Versand der Einladungen liegen bereits rund 15 Meldungen für den LOTTO-Cup vor. Spitzenmannschaften aus sechs Nationen wollen mitspielen!

Daumendrücken fÜr Korneuburg im Österreichischen Pokalfinale
Union Korneuburg, aktuell Vierter der WHL in Österreich, spielt am 14. April im Finale um den österreichisc hen Pokalsieg. Korneuburg, im August erstmals beim LOTTO-Cup dabei, trifft im Endspiel in Krems auf den achtfachen Champions League-Gewinner Hypo Niederösterreich. Das LOTTO-Cup-Team drückt Union beide Daumen!

„Final Four“ der Schweiz ein Mini-LOTTO-Cup
In Olten finden am 13./14. April die „Final Four“-Turniere um den Schweizer Pokal statt. Bei den Frauen ist das Finalturnier eine Art Mini-LOTTO-Cup. Mit Basel, Zug und Nottwil werden drei der vier fürs „Final Four“ qualifizierten Mannschaften im August auch beim LOTTO-Cup mitspielen. Die Halbfinals um den Schweizer Pokal lauten: Spono Nottwil – LK Zug und LC Brühl – Regio Basel.  Viel Glück unseren Turniergästen!

Ein Meister-Zug?
Die Schweizer Meisterschaft der Frauen wird in einer „Best of 5“-Finalserie zwischen den beiden besten Mannschaften der Finalrunde ausgespielt. Als Tabellenführer geht unser  LOTTO-Cup-Stammgast LK Zug in die Endspiele. Die Mannschaft trifft auf Titelverteidiger LC Brühl St. Gallen. Wir wünschen dem Team von Peter Stutz und Damian Gwerder viel Erfolg. Auf dass Zug Meister wird!